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Wenn wir vor der Anschaffung eines Hundes stehen,sollten wir uns genauestens über die Rasse des Hundes und dessen Eigenarten informieren.Denn der Kauf ist meistens eine Entscheidung für ein ganzes Hundeleben.Wir gehen mit dem Hund eine Ehe ein,die im Durchschnitt 10 - 15 Jahre und noch länger dauern kann.Dies ist eine relativ kurze Zeit,wenn eine innige Freundschaft zwischen uns und dem Hund besteht. Kommt jedoch der falsche Hund zu uns,das heißt,paßt ein Hund aufgrund seines Wesens,seines Temperamentes oder seiner Veranlagung nicht in unsere Umwelt,so kann das Zusammenleben zur Qual werden. Als nächstes sollten wir uns darüber klar sein,welch eine Verantwortung und Verpflichtung wir mit dem Erwerb eines Hundes auf uns nehmen.An uns wird es nämlich liegen,ob der Hund zu einem angenehmen Familienmitglied heranwächst,der im Bedarfsfall zu nützlichen Diensten herangezogen werden kann,oder sich zu einem Störenfreid entwickelt.Liebevolle Fürsorge allein genügt nicht. Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist das Alter des Hundes.So sollten Hundeliebhaber,die z.B. in der Haltung und Aufzucht von Welpen noch unerfahren sind oder zu besonders forschem Auftreten neigen oder kleine Kinder haben,nach Möglichkeit einen Hund wählen,der schon 6 bis 8 Monate alt ist.
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Um Fehler bei der Anschaffung eines Hundes zu vermeiden,sollten Sie folgendes grundsätzlich beachten :
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Schaffen Sie sich möglichst einen 2 bis 3 Monate alten Welpen an.Er lässt sich am leichtesten erziehen,weil er sich noch von Ihnen abhängig fühlt.Ganz zwanglos können Sie ihm während seines Wachstums alle Erziehungsgrundlagen beibringen. - Die Befehle und Verbote -
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Kaufen Sie einen Hund möglichst nur bei einem namhaften,verantwortungsbewußten und vertrauenswürdigen Züchter.Ein Tier aus zweiter oder dritter Hand kann schon gesundheits- und wesensmäßig geschädigt sein. Die Risiken sind hierbei zu groß und zu kostspielig.
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Kaufen Sie einen Hund möglichst nur mit einer einwandfreien Ahnentafel,einem sicheren Wesen und kraftstrotzender Gesundheit.Nie aber einen Hund von unbestimmter Herkunft.Vergleichen Sie die Tätowiernummer der Ahnentafel mit der im Ohr des Hundes.
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Wählen Sie einen Hund,der in Geschlecht,Wesen,Alter und Größe Ihren Verhältnissen am besten entspricht und zu Ihrem Charakter passt.
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Schließen Sie mit dem Verkäufer/Züchter einen Kaufvertrag ab.Behalten Sie dabei vor,dass Sie den Kauf innerhalb 24 Stunden annulieren zu können,falls von einem Fachmann verborgene Fehler festgestellt werden.
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Nehmen Sie zum Hundekauf möglichst einen neutralen Fachmann mit oder erkundigen Sie sich beim zuständigen Zucht oder Übungswart sorgfältig über die Veranlagen des Hundes,dessen Eltern und Geschwister.
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Nehmen Sie bereits einige Tage vor dem Erwerb Kontakt mit dem Hund auf und beschäftigen Sie sich öfters allein mit ihm.Dadurch fällt ihm die Anpassung später leichter.
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Holen Sie den Hund nach Möglichkeit an einem Vormittag und zu einem Zeitpunkt in der Woche ab,an dem Sie anschließend wenigstens 24 Stunden Zeit für ihn haben.
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Lassen Sie sich sämtliche Unterlagen wie Impfpass,Ahnentafel und den unterzeichneten Kaufvertrag aushändigen. Weiterhin sollten Sie sich einen Futterplan und eine,für ca.2 Wochen reichende Menge Futter mitgeben lassen.
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Führen Sie den Hund allein in sein neues Heim ein und gewöhnen Sie ihn gleich an jenen Ort,welcher für ihn später sein Stammplatz sein wird.
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Eine Hündin ist generell etwas unterordnungsbereiter und “führiger” als ein Rüde,der vor allem im Flegelalter einmal die Rangordnung in Frage stellen kann und seinen Kopf durchsetzen will.Natürlich gibt es auch dominante Hündinnen und weiche,sanfte Rüden.Man sollte sich also immer auch vom Züchter,der seine Welpen genau kennt, über das spezifische Wesen jedes einzelnen Welpen aufklären lassen,da dies zumindest tendenziell auf das Wesen des erwachsenen Hundes schließen läßt. Äußere Umstände sind bereits im Haushalt lebende Hunde, aber auch in der unmittelbaren Nachbarschaft.So kann es viele Unannehmlichkeiten ersparen,wenn man in einer Gegend mit vielen Hündinnen auf einen Rüden verzichtet, da dieser während der “Läufigkeitssaison” mit absoluter Sicherheit für einige Turbolenzen sorgen wird.
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Die Ankunft im neuen Heim:
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In der ersten Stunde lassen Sie den Kleinen erst einmal ganz in Ruhe seine neue Umgebung erkunden.Halten Sie vielleicht auch die Kinder davon ab,sich gleich auf den Welpen zu stürzen.Besucher,Nachbarn und andere neugierige “Zaungäste” sollten Sie auf die nächsten Tage vertrösten,damit nicht zu viele neue Eindrücke auf Ihren Hund einstürmen.Auch andere Haustiere sollten behutsam nach und nach mit ihrem zukünftigen Hausgenossen bekanntgemacht werden.Legen Sie sich auf jeden Fall einen Vorrat an Küchenkrepp zurecht,um erste Pfützen und Häufchen zu entfernen.
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Der Fressplatz:
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Gewöhnen Sie Ihren Hund von klein auf an einen festen Freßplatz.Dies ist vor allem wichtig,um ihm das Betteln bei Tisch erst gar nicht anzugewöhnen.Der Welpe bekommt sein Futter grundsätzlich in seinem Napf.Sollte er je etwas von unseren Mahlzeiten bekommen (z.B.gekochter Reis oder Nudeln mit etwas ungewürztem Gemüse oder Fleisch,so geben Sie es ebenfalls in seinen Futternapf. Wo der Futterplatz sein soll,entscheiden Sie am besten schon,bevor der Hund einzieht.Die Küche bietet sich natürlich an,allein schon wegen des meist pflegeleichten Fußbodens.Achten Sie bitte darauf,dass der Futter und Wassernapf nicht zu tief stehen.Der junge Hund sollte sich nicht “bücken” müssen um seine Nahrung aufzunehmen. Frisches Wasser muss dem Hund jederzeit zur Verfügung stehen.Gefüttert wird der Welpe mehrmals täglich:
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Alter
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Anzahl der Fütterungen
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Erste Fütterung
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Letzte Fütterung
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2.Monat
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5 - 6
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7:00 Uhr
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19:00 Uhr
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3.Monat
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3 - 4
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7:00 Uhr
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19:00 Uhr
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4./5.Monat
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2 - 3
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8:00 Uhr
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18:00 Uhr
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6./7.Monat
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2
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9:00 Uhr
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18:00 Uhr
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8. - 12.Monat
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2
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9:00 Uhr
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18:00 Uhr
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ab 13.Monat
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1 - 2
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13:00 Uhr
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18:00 Uhr
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Nicht aufgefressenes Futter müssen Sie sofort wegräumen.Dieses hat neben Hygienegründen den wichtigen Zweck, den Hund nicht zu einem mäkligen Fresser zu erziehen.Die Futter und Wassernäpfe sollten aus schwerem Material, etwa Steingut sein,um ein Hin und Herschieben oder gar ein Umwerfen zu verhindern.Plastiknäpfe sind zwar billig,werden aber dafür oft zernagt.
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Der Schlafplatz:
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Auch hier gilt: Überlegen Sie sich bereits vor der Ankunft des Welpen,wo sein Schlafplatz sein soll.Eine “goldene” Regel gibt es hierfür nicht,manche Hunde schlafen vor dem Bett ihrer Besitzer, andere im Hausflur;es gibt bestimmt auch welche,die im Bett schlafen.Dieses muss aus hygienischen,aber auch aus Bequemlichkeitsgründen strikt abgelehnt werden.Fangen Sie erst einmal an,den weinenden Welpen ins Bett oder auf die Couch zu lassen,so wird es recht schwierig werden,ihm diesen gemütlichen Schlafplatz wieder auszureden. Meist genügen wenige Nächte den Welpen an seinen Platz zu gewöhnen.Auch tagsüber ist der “Hundeschlafplatz” das Ruhelager,wohin er sich nach Möglichkeit zurückziehen kann,um ungestört zu sein.Auf der anderen Seite soll er aber auch das Geschehen im Haus oder der Wohnung verfolgen können.Das Hundelager sollte aus einer nicht zu harten,aber auch nicht zu weichen Unterlage bestehen.Eine Decke,noch besser eine harte, dünne Matratze eignet sich hier am besten.
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Viele Hunde verbringen die Nacht im Freien,entweder im Zwinger oder im umzäunten Garten.Aber sollte der Hund nicht auch Nachts bei seinem “Rudel” im Haus oder in der Wohnung sein ? Man mag dies mit ihrer Funktion als Wachhund rechtfertigen,sollte aber nicht vergessen,daß der Hund auf diese Weise auch leichter vergiftet,gestohlen oder sonstwie durch Fremde beeinträchtigt werden kann.
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In der ersten Nacht beim neuen Besitzer können sich die Welpen ganz unter - schiedlich verhalten.Manche schlafen von den Strapazen des Tages erschöpft ein.Andere wiederum weinen laut auf der Suche nach der Mutter und den Geschwistern.Manchmal bewährt es sich,ein Stück Stoff oder ein Tuch vom Züchter mitzunehmen,welches dort einige Zeit im Welpenlager gelegen hat. Auch wenn es Ihnen schwerfällt:lassen Sie den Welpen nicht in Ihr Bett,sonst wird sich diese Prozedur mit einiger Wahrscheinlichkeit jede Nacht wiederholen. Seien Sie darauf gefasst,mehrmals in der Nacht mit dem Welpen rauszugehen. Meist finden sich aber doch am nächsten Morgen kleine Pfützchen oder Häufchen.Schimpfen Sie NICHT mit dem Welpen,auch wenn sich dies noch einige Nächte wiederholen könnte.
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Weitere Informationen folgen
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